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Die Stärken

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Die Türkei hat in den letzten Jahren durch klare politische Merheiten, die keine Koalition aus unzähligen zerstrittenen Parteien erforderten, immens an Stabilität gewonnen. Dies bedeutet aber nicht, dass man in der Wirtschaft nicht trozdem immer noch schneller als irgendwo sonst Überraschungen erleben kann. So ist es wieder mal passiert, dass USD und Euro innerhalb von 3 Wochen gegenüber der türkischen Lira 20% zugelegt haben (Juni 2006). Das hat verheerende folgen für viele Devisenspekulanten, von denen es in der Türkei sehr viele gibt.

Bei der letzten von zwei Wirtschaftskrisen seit dem Jahre 2000 und die jeweils nur mit Devisenschwankungen und einer Baisse der Börse (an einem einzigen Tag) zu tun hatten, sind ca. 130.000 Unternehmen in den Bankrott gegangen. Dass die Türkei innerhalb der kurzen Zeit sich erholte und heute besser da steht als je zuvor, zeigt die Dynamik des türkischen Marktes.

Deutschland ist der stärkste Handelspartner der Türkei, bei Exporten wie Importen. Dies hat Bestand seit der Gründung der türkischen Republik und ist nicht zufälllig sondern hat mit der jüngeren Geschichte zu tun, welche auf den 1. Weltkrieg zurückgeht, in dem Deutschland und die Türkei Verbündete waren. Seitdem empfindet man allzeit Sympathie für “den Deutschen”. Dieser Tage spüren wir dieses um so mehr, wenn die Türkei während der Weltmeisterschaft, in Abwesenheit der eigenen Mannschaft, für Deutschland mitfiebert.

Ein weiterer Grund für die Verbundenheit sind natürlich die vielen türkischen Arbeitnehmer, die heutzutage Eurotürken genannt werden. Sie stellen nicht nur eine starke wirtschaftliche Macht in Deutschland dar, sondern haben auch durch die hohen Unterhaltszahlungen an die daheim lebenden Verwandten in devisenschwachen Zeiten der Türkei finanziell zur Seite gestanden.

Der Türke ist nicht nur geschäftstüchtig, er muss auch unbedingt in die Selbständigkeit. Neidfaktor ist gleich Null, aber dafür ist das Bestreben, genauso viel wie die Vorbilder zu erreichen, umso stärker geprägt.

Daher rühren auch die Dynamik des türkischen Marktes, sowie die vielen Geschäfte mit Deutschland. Zumeist sind die Eurotürken die Antreiber